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Ich schreibe für
knorrige Schwarzbuben und Schwarzmädels, 
für herbe Laufentaler und Laufentalerinnen
sowie für die herrlichen Urgesteine
aus Basel-West.

Lesen Sie nie eine Kolumne von mir,
wenn Sie schlecht drauf sind.

Das kommt nicht gut! 

3. Februar 2024

2/3/2024

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Fort vom Sog und hin zum Trog

… oder der Weg zur Work Life Balance
 

 
Mal Hand aufs Herz! Was ist Ihnen lieber? Sich am Trog zu laben, an der Quelle zu erfrischen oder in einen Sog zu geraten? Na ja, kommt darauf an. Wenn im Trog verderbliches Essen liegt und die Quelle verseucht ist; der Sog hingegen gewinnbringend und positiv, scheint der Fall klar zu sein.

Aber so einfache Fragen stellt das Leben meist nicht. Das Leben ist komplex und manchmal wirklich kaum zu begreifen. Und bei fundamentalen Fragen tun wir uns oft besonders schwer. Sog oder Trog? Seien wir ehrlich! Von hundert Befragten würden mindestens 95 sich für den Futternapf entscheiden. Und dies meine ich, ist auch richtig so; denn der Trog und die Quelle spenden, geben Kraft und der Sog und der Schlund höhlen aus und ziehen hinunter.
Warum machen wir uns diese Erkenntnis nicht auch im Alltag zunutze? Die Meisten suhlen sich geradezu im Negativen. Speichern negative Erlebnisse wie Beleidigungen, Beschimpfungen, Verleumdungen und schlechte Erfahrungen oft Jahrzehnte lang in ihren verwundeten Herzen; vergessen aber das Gute, das Tolle und die Aufsteller ihres Alltags zu geniessen.

Wäre es nicht besser, die nervtötenden, gesundheitsschädlichen Gedanken mal in ein paar Kelsag-Säcken zu entsorgen, um sich dann völlig entspannt den vergangenen Highlights hinzugeben zu können?
Loslassen ist eine der anspruchsvollsten Aufgaben, die wir auf unserem Lebensweg zu lösen haben. Wer nur Negatives speichert, ist nicht frei. Hat so etwas wie ein Messie-Syndrom. Auf seiner persönlichen Festplatte speichert er massenhaft geistigen Unrat, der sich langfristig persönlichkeitsverändernd auswirken kann. Warum nicht am vollen Trog verweilen? Warum nicht das Gute suchen? Ich zumindest habe keine Lust, in einen Sog zu geraten und im Schlund eines dreckigen Sumpfwassers zu ersaufen.

Lehre 1: «Lass das Negative ziehen und horte die Highlights.»

Das bringt mich auf eine andere meiner Lebensmaximen. Viel begleitet in meinem Leben hat mich das LOLA-Prinzip. Was das ist? Es handelt von der immensen Lebensbedeutung von drei Begriffen. Neben dem Loslassen, auch von der Liebe und nicht zuletzt vom 3. Newtonschen Gesetz: jede Aktion bewirkt eine entsprechende Gegenreaktion
Das zentrale Gebot im Leben, meint der Verfasser René Egli, ist zweifellos die Liebe und die Empathie. Liebe heisst Einheit, und Einheit ist stärker als Trennung. Liebe erzeugt keinen Widerstand und führt somit am schnellsten zum Ziel. Selbst die Vergangenheit kann nur mit Liebe bewältigt werden. Liebe versöhnt nicht nur den Geist, sondern auch den Körper.
 «Wenn man Liebe hat im Kampf, so siegt man; wenn man sie hat bei der Verteidigung, so ist man unüberwindbar» (Autor unbekannt).
Was immer uns an einem anderen Menschen freut, stört, ärgert oder wütend macht, hat immer mit uns selbst zu tun. Das Problem liegt demnach bei uns und niemals bei den Anderen. Wer sich ändern muss, sind wir; sind die Betroffenen.

Lehre 2: «Nimm die Menschen liebevoll auf und lerne zu verzeihen.»

Und Actio gleich Reactio, d.h. dass jede Aktion, alle aufgewendete Kraft – wie sie auch sei - auf den Verursacher zurückfällt (Newton, 1643-1727). Oder philosophisch ausgedrückt: Das Leben antwortet – ob kurz oder lang - und zwar gerecht!
«Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.» (Buddha (560-480 v.Chr.)
Was bläuten uns unsere Eltern ein? «Wie Du in den Wald rufst, so tönt es zurück.» Ein altes Sprichwort, das nach zig Generationen immer noch seine Gültigkeit hat.

Lehre 3: «Überlege gut, was Du denkst und was Du sagst.»
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Die dauernde Wertschätzung des Anderen ist der Grundpfeiler einer hohen Beziehungsqualität. Gute menschliche Beziehungen sind die stärkste Basis des Vertrauens. Ohne Vertrauen können wir keinen Zukunftsglauben entwickeln. Vertrauen macht das Leben nach vorne offen. Nur wenn die jeweilige Eigenart eines Menschen, seine Einzigartigkeit akzeptiert wird, wächst eine solide Beziehung und eine echte Zukunftsperspektive. Eine empathische Beziehung ist deshalb so wichtig, weil sie einen Wertschätzungsvorrat schafft. Und den brauchen wir alle von Zeit zu Zeit.                                                                                                                
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